Aus Mailand, Paris und Kopenhagen: Das sind die Designermöbel-Neuheiten

2022-05-11 08:07:45 By : Mr. Andy Wu

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12. November 2021 · Endlich finden wieder Messen für Möbel und Inneneinrichtung statt, zuletzt unter anderem in Mailand, Paris und Kopenhagen. Wir zeigen die schönsten neuen Entwürfe von Herstellern und Designern.

Wie eine Blume öffnet sich der Sessel vom Osloer Studio Anderssen & Voll. Seit 2009 arbeiten Torbjørn Anderssen und Espen Voll zusammen. Die Designer legen Wert auf nachhaltige Produkte. Ihre neue Sitzmöbel-Kollektion für Lapalma ist vollständig wiederverwertbar: Die Sitzschale zum Beispiel besteht zwar aus Schaumstoff mit einem starren Einsatz aus Baydur-Polyurethan, ist aber nicht verklebt und darum vom Bezug leicht wieder zu trennen.

Ikat nennt sich eine Webtechnik, bei der Garn vor der Verarbeitung abschnittsweise eingefärbt wird. Von dem Farbspiel, verwendet etwa bei japanischen Kimonos, hat sich die Engländerin Bethan Laura Wood zu ihrer Kollektion Ornate inspirieren lassen. Die Kommoden und Schreibtische aus Holz wurden zur Mailänder Design-Woche Anfang September erstmals in der Galerie Nilufar gezeigt. Die farblich aufwendig gestalteten Oberflächen hat der italienische Spezialist für Dekore, Alpi, produziert.

Kleine Schreibtische sind überaus beliebt geworden, auch weil viele Menschen seit Corona zu Hause arbeiten und oft nur wenig Platz haben. Der Sekretär des jungen italienischen Designers Luca Roccadadria (für Cantori) mit seinen x-förmigen Beinen ist zudem sehr funktional. Er bietet Stauraum im Inneren und lässt sich durch einen Spiegel ergänzen und in einen Schminktisch verwandeln.

Schon seit 1987 wird die Kollektion von Fendi Casa über die Luxury-Living-Gruppe produziert und vertrieben. Ihr Gründer Alberto Vignatelli hat gleich mehrere Luxusmarken in seinem Portfolio: Bentley Home, Trussardi Casa, Bugatti Home. Zu den Fendi-Neuheiten zählt der halbrunde Sessel mit Polstern aus Polyurethan und einem Metallgestell in hellem oder dunklem Grau sowie einem Bronzeton.

An funkelnde Edelsteine sollen die Beistelltische aus der Feder des Mailänder Designers Piero Lissoni erinnern, die von dem italienischen Hersteller Kartell produziert werden. Die Platten sind aus Glas, die Beine aus Metall. „Für die Gestaltung eines Tisches können drei bis vier verschiedene Farben zum Einsatz kommen, die auf unterschiedliche Art und Weise strukturiert werden“, erläutert Lissoni. Das Farbangebot reiche von Bordeaux, das zur Zeit im Trend liege, über Meerblau bis zu einem „Londoner Rauchgrau“.

Klaus Nolting wurde in Zürich geboren, lebt und arbeitet aber schon seit vielen Jahren in Hamburg. Für Möller Design aus Lemgo hat der Industriedesigner bereits mehrere Produkte erarbeitet. Sein Tisch mit Griff besteht aus vermeintlich schweren Materialien; die runden Platten in weißer Marmor- oder schwarzer Granitoptik sind allerdings nur sechs Millimeter dick. Es gibt sie in zwei Größen: Die kleinere Variante ist 37, die größere 42 Zentimeter hoch, und sie sind auch gut miteinander kombinierbar.

Der sogenannte Windsor-Stuhl mit seiner Rückenlehne aus einzelnen gedrehten Holzstäben ist schon seit dem frühen 18. Jahrhundert vor allem in England beliebt. Für das italienische Familienunternehmen Fratelli Boffi hat der Schweizer Designer Philippe Bestenheider genau dieses Fächerprinzip nun für seinen neuen hölzernen Schaukelstuhl verwendet – für die Lehnen genauso wie für die Beine. Für seinen 1,47 Meter hohen Stuhl hat der Designer aus Sion Weiß, Grau und Magenta als Farbtöne ausgewählt.

Schon 2018 hatte Piero Lissoni ein Tagesbett vorgestellt, nun hat er die Kollektion für die Marke Porro um ein Sofa erweitert. Die Form ist leicht trapezförmig, die Sitzfläche nicht so tief wie zuletzt bei vielen anderen Sofas. Das Gestell besteht aus schwarz gebeiztem Eschenholz, in die Lehnen hat Lissoni schwarz gefärbtes Wiener Geflecht einarbeiten lassen. Die Bezüge sind abnehmbar, so dass sie gewaschen oder ausgetauscht werden können.

Wie Kuppelbauten in Venedig sehen die Outdoor-Leuchten (Brokis) des italienischen Designer-Duos Chiaramonte Marin (Alfredo Chiaramonte und Marco Marin) aus. Der Schirm besteht aus mehreren Schichten geschmolzenen und mundgeblasenen Glases. Im Sockel aus Stahl verbergen sich die Elektronik und der magnetische Ladeanschluss. An ihrem Metallring können die Leuchten nicht nur getragen, sondern auch dauerhaft auf der Terrasse oder im Garten aufgehängt werden.

Vor einem halben Jahrhundert wurde dieser Sessel schon mit einem Compasso d’Oro ausgezeichnet, dem „Design-Oscar“. Den Entwurf von Afra und Tobia Scarpa aus dem Jahr 1969 hat die italienische Marke Cassina nun neu aufgelegt und heutigen Bedürfnissen angepasst. Fürs Innere der Polster etwa wird ein Material aus zu 100 Prozent wiederverwerteten PET-Flaschen verwendet.

Einen leichten Stuhl wollte der Designer Marco Lavit für das italienische Unternehmen Living Divani entwickeln. Daraus wurde ein skulpturales und filigranes Objekt aus einem Metallgestell, in dem als Sitzfläche eine Matte aus Stoff oder Leder hängt. So erklärt sich auch der Name, der auf eine schleifenförmige, geometrische Kurve anspielt, die Lemniskate. Für sein Gestell verwendet Lavit 16 Millimeter dicke Stahlrohre. Nur das runde Kissen im Rücken ist gepolstert und mit Polyurethan-Schaum gefüllt.

Längst kommen Leuchten ohne Kabel aus, was praktisch ist, denn so kann man sie überall mit hinnehmen. Das langstielige LED-Duo vom Inhouse-Designteam der Stuttgarter Marke Nimbus, die seit 2019 zum Nagolder Familienunternehmen Häfele gehört, ist in Rubinrot und Graphitgrau sowie mit Smartphone- Halterung zu haben. Geladen werden die integrierten Akkus mit einem magnetischen Ladepuck samt Netzteil.

Einst stand der Raumteiler im Büro der Residenz des japanischen Botschafters an der Rue du Faubourg Saint-Honoré in Paris. Das Objekt, das damals aus 313 Rosenholz-Quadern einzeln zusammengesetzt wurde, hat die Französin Charlotte Perriand gestaltet. Sie hatte den Auftrag dazu 1966 vom Architekten des Gebäudes bekommen, dem Japaner Sakakura Junzō. Nun hat die italienische Marke Cassina den bis zu 2,21 Meter langen und 1,67 Meter hohen Paravent neu aufgelegt, in Walnuss- oder – auch schwarz gefärbtem – Eichenholz.

Der Beistelltisch setzt sich aus vier Kreisen zusammen, zwei haben einen Durchmesser von 40, zwei einen von 20 Zentimetern. Sie sind als Tischplatten in verschiedenen Höhen fest miteinander verbunden. Zusammen ergeben sie eine gedachte Kreisfläche von 50 Zentimetern Durchmesser, wie die italienische Designerin Elena Salmistraro erläutert. Das Farbspiel geht auf eine japanische Tradition zurück. Driade bietet den Tisch in Blau, Grün, Schwarz und Gelb an.

Alle Produkte aus dem Hause Wogg werden fortlaufend nummeriert. Das Portfolio der Marke, 1983 von den Cousins Willi Glaeser und Otto Gläser gegründet (ihre Initialen bilden den Firmennamen), ist also noch überschaubar. Neu hinzugekommen bei den Schweizern, die auf raumsparende Schiebetürsysteme spezialisiert sind, ist auch dieser Garderobenschrank mit runder Grundfläche von Christophe Marchand.

Antonio Citterio wollte bei seinem Sofa (für Flexform) Akzente setzen. Darum hat er eine offene Armlehne entworfen, die Platz zum Beispiel für Magazine und Zeitungen oder auch ein Extra-Kissen bietet. Das markante Detail besteht aus mit dünnem Leder überzogenem Blech und durchbricht bewusst die ansonsten sehr ausgewogenen Proportionen des großzügig gepolsterten Möbelstücks.

Für die Marke Blå Station hat der CEO des schwedischen Familienunternehmens, Johan Lindau, ein Allround-Möbel aus Kiefern-Sperrholz entwickelt, das ohne eine stabilisierende Struktur zum Beispiel aus Metall in seinem Inneren auskommt. Das macht Hocker, Tisch und Bank zu Leichtgewichten, die bequem getragen werden können. Lindau wählte für seine kastenförmigen Objekte noch zusätzlich eine Pigmentfarbe, um ihrer Oberfläche mehr Struktur zu geben.

Der Name ist eine Verballhornung des italienischen Worts „servito“, was so viel wie „bedient werden“ bedeutet. Damit spielen die Designer Giuseppe Manente und Abramo Mion, die seit 1980 das Studio Kairos bilden, auf die Funktionalität ihres „nomadischen“ Beistellers (für B&B Italia) an: Er ist groß genug fürs Arbeiten mit dem Tablet, in der Höhe verstellbar und hat auch ein wenig Stauraum unter der Platte.

Kork ist beständig, selbst Feuer kann ihm nicht viel anhaben. Nach einem Waldbrand wird der angebrannte Kork einfach von den Eichen geschält, und eine neue, stärkere Schicht wächst nach. Der Franzose Noé Duchaufour-Lawrance hat sich in Portugal nun von dem leicht angekokelten Naturprodukt inspirieren lassen und daraus eine Kollektion von Sitzmöbeln für die in Lissabon ansässige Galerie Made In Situ anfertigen lassen.

Der Japaner Noa Ikeuchi arbeitete zunächst für den Architekten David Chipperfield, der Italiener Tommaso Nani für das Designer-Ehepaar Ludovica und Roberto Palomba. Seit 2012 bilden die beiden jungen Gestalter ihr eigenes Studio, Mist-o, mit Büros in Tokio und Mailand. Für Frag haben sie nun eine Familie an Tischen und Sitzhockern entwickelt, die alle auf demselben schlichten Untergestell aus gebogenen Metallrohren fußen.

Das Regal mit seinen einfach zusammengesetzten Elementen aus Aluminium und Holz lässt sich fast beliebig in die Höhe bauen. Der Entwurf der beiden Mailänder Architekten Oscar und Gabriele Buratti kann daher auch als Sideboard etwa für den Fernseher oder als Vitrine genutzt werden. Und er lässt sich als Raumteiler verwenden, die Schiebelemente aus Glas können auf beiden Seiten befestigt werden, so dass die Neuheit der Marke Moroso an der Wand und mitten im Zimmer stehen kann.

Entfernt soll der „Butler“ an den Vater von Designer Francesco Favaretto erinnern. Paolo Favaretto, der 1973 ein Design-Studio in Padua gründete, das heute Favaretto & Partners heißt, trägt zumindest Brille und Schnurrbart. Der 60 Zentimeter hohe Beisteller (für Slide) besteht aus zu 100 Prozent wiederverwertetem Kunststoff und ist in 13 verschiedenen Farben zu haben.

Auch dieser Sessel hatte ursprünglich nur wenige Kunden. Gio Ponti gestaltete ihn 1954, genutzt wurde er unter anderen von der nationalen Fluggesellschaft Italiens, Alitalia, in ihrem Terminal in Mailand. Fast 60 Jahre später hat Molteni & C den Entwurf aus den Gio-Ponti-Archiven wieder hervorgeholt und ihn mit einem Gestell aus Eschenschichtholz und Füßen aus Zinn oder satiniertem Messing neu aufgelegt.

besteht der Barhocker nicht – und darauf spielt auch sein Name an. Entworfen hat ihn Johan Lindau, der CEO der schwedischen Marke Blå Station, die von seinem Vater Börge Lindau 1986 gegründet wurde. Der Sitz des 81 Zentimeter hohen Hockers besteht aus Holz und kann auch gepolstert sein, der Rest aus lackiertem Stahl. Zur Verfügung steht eine breite Farbpalette, allerdings, so sagt Designer Johan Lindau, soll der Stuhl monochrom sein.

Der Pouf von der italienischen Designerin Paola Navone ist nicht allein zum Sitzen da. Der runde Hocker mit einer Lasche zum Tragen daran ist mit einem Stoff aus einer weichen, feuerfesten und sehr eng miteinander verbundenen Polyesterfaser bezogen, die zudem auch schallschluckend ist, wie ihr Name Snowsound verrät. Die Technologie hat sich der 1949 in Nova Milanese in der Lombardei gegründete Hersteller Caimi patentieren lassen.

Mit nur zwei Gelenken lässt sich der Ring mit seinem LED-Streifen in fast jede Richtung bewegen. Die optoelektronischen und mechanischen Elemente sind alle im Inneren des nur 16 Millimeter dicken Metallrohrs verborgen. Hinter dem Entwurf steht BIG, die Bjarke Ingels Group, eine Gruppe von Designern und Architekten mit Büros in Kopenhagen und New York. Der Hersteller ist Artemide.

Das Studio Meneghello Paolelli, das von Sandro Meneghello und Marco Paolelli seit 2007 in Mailand geführt wird, hat für den italienischen Hersteller Luceplan gleich eine ganze Leuchtenfamilie gestaltet, für drinnen und draußen, für Wand und Boden, in vier Versionen. Zudem gibt es eine wiederaufladbare 28 Zentimeter hohe Tischleuchte, die einen gläsernen Körper hat, der allerdings aus Polycarbonat besteht, und einen Schirm aus dünnem Stahl in drei Farben: Weiß, Sand und Greige, einer Mischung aus Grau und Beige.

Der Tisch ist komplett zerlegbar, lässt sich also sortenrein trennen und wiederverwerten. Beschädigte Teile können ausgetauscht werden. Bernd Benninghoff hat sein Werk mit einer unten abgeschrägten Platte und leicht schräg eingestellten Beinen ausgestattet. Auch ein elektrisch höhenverstellbares T-Fußgestell ist möglich. Dazu bietet der Büromöbelspezialist Vario aus Liederbach im Taunus eine integrierte Kabelwanne und Utensilienschalen in zwei Größen.

Wie Kieselsteine, die vom Wasser rund und abgeschliffen wurden, sollen die Poufs der Stuhlfamilie wirken. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Formen, Höhen und nun auch mit Arm- und Rückenlehnen. Das Konzept erarbeitet haben drei junge Designer, Marco Gottardi, Stefania Crippa und Michele Bertolini, die sich zusammen Studio Contromano nennen. Beistelltische gehören ebenfalls zu der Kollektion für das italienische Familienunternehmen Flou.

Wie ein kleiner Scheinwerfer lässt sich der bewegliche LED-Strahler in der etwa 1,8 Kilogramm schweren Leuchte verwenden, um einen Spot auf einen bestimmten Punkt im Raum zu richten. Für den Italiener Massimo Colagrande, der in Antwerpen lebt und im Studio des belgischen Designers Vincent Van Duysen arbeitet, ist das Metallkonstrukt die erste Arbeit für die Mailänder Marke Nemo.

Ein großes Sofa sollte es sein, für ein großes Haus eines Kunden in Casablanca in Marokko. Und es sollte zudem wandlungsfähig und Holz das zentrale Material sein. Der gebürtige Spanier David Lopez Quincoces schuf also eine hölzerne Plattform aus burmesischem Teakholz, auf der die ein mal ein Meter großen Kissen variabel eingesetzt werden können. Das Outdoor-Möbel, das von Living Divani produziert wird, hat Bezüge mit Reißverschlüssen, die sich leicht abziehen und waschen oder auch austauschen lassen.

Der Tisch ist nach einem Mailänder Energieversorger benannt, der früh auch schon Erdgas in die Wohnungen lieferte. Die dazu nötigen Rohre, über Kreuz und rechtwinklig verbunden, inspirierten Vico Magistretti in den achtziger Jahren zu diesem Gestell, auf dem eine Glasplatte ruht. Cassina hat nun eine Re-Edition vorgestellt, mit Beinen aus Stahl in Mattschwarz oder in „becco d’oca“, einem Orangeton, den Magistretti besonders schätzte.

Philippe Starck ist ein Romantiker: „Das Licht der Kerzen war schon immer das schönste und natürlichste Licht; man könnte es auch als das erste Leuchtfeuer unserer Zivilisation bezeichnen.“ Und schon hat der Stardesigner aus Frankreich eine LED-Kerze zur Hand, die Kartell auch als Leuchte für die Wand anbietet. Die Basis besteht aus recyceltem Material und ist in matt (Weiß und Titan) oder metallisch glänzend (Chrom, Kupfer, Champagne und Titan) erhältlich.

Ironisch ist dieser Stuhl gemeint, wie so oft bei Möbelstücken der italienischen Marke  Fratelli Boffi. Sie spielt gerne mit Überkommenem, das die Designer im Haus zeitgenössisch interpretieren. So wie bei diesen Mahagoni-Stühlen mit den beflügelten Lehnen und den wie im Rokoko leicht gebogenen Beinen. Die Polster sind mit einem gewebten Stoff bezogen, auf dem sich rechts schon mal mythologische Wesen breitgemacht haben.

Auch das britische Duo Barber & Osgerby (Edward Barber und Jay Osgerby) entwirft schon seit 2013 für Knoll International. Seither ist unter anderem eine Kollektion von Tischen entstanden, die aus Stahl und mit einer kratzfesten Emaille überzogen sind. Dank ihrer glatten, glänzenden Oberfläche können sie drinnen wie draußen stehen. Die massiv wirkenden Objekte werden in einer Reihe von Größen, Formen, Farben und neuerdings auch als Beistelltische mit kürzeren Beinen angeboten.

Noch ein Klassiker, dieses Mal aus Dänemark: Den Beistelltisch und Servierwagen auf seinen Rollen hat der im Juli 90 Jahre alt gewordene Architekt Hans Bølling schon 1963 entworfen. Die beiden Platten, zugleich abnehmbare Tabletts, sind aus Formholz und Laminat und können, auf jeder Seite andersfarbig, auch gewendet werden. Ursprünglich gab es nur zwei Farben, schwarz und rot, jetzt wurde die Palette auf 14 Farben erweitert. Hersteller ist die in fünfter Generation geführte familieneigene Manufaktur Brdr. Krüger.

Der italienische Designer Piero Lissoni ist seit Jahren eine feste Größe beim amerikanischen Unternehmen Knoll International. Seine KN-Kollektion wächst beständig, Nummer 06, mit der typischen markanten Sitzschale, und 07, ohne Armlehnen, sind die aktuellsten Neuzugänge. Jede Stuhlfamilie für sich bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, was Farbe und Polsterung, aber auch die Beine oder den Fuß angeht. Wichtig für Lissoni: Alle Stühle sollen eine Ergänzung zum Portfolio der Marke sein, mit Werken von so berühmten Designern wie Ludwig Mies van der Rohe, Florence Knoll, Harry Bertoia und Frank Gehry.

Die Leuchte ist nach der antiken Prophetin Sibylle benannt, die ungefragt – und vorsichtshalber meist doppeldeutig – die Zukunft geweissagt haben soll. Auch diesem Entwurf aus schwarz oder weiß gefärbtem Aluminium entgeht nichts, mit seinen Strahlern, die in alle Richtungen zeigen. Das Design stammt vom Studio Debonademeo (Luca De Bona und Dario De Meo) aus Padua, hergestellt wird sie von der italienischen Manufaktur Karman in Fossombrone in der Provinz Pesaro und Urbino.

Quelle: F.A.Z. Magazin

Aus Mailand, Paris und Kopenhagen: Das sind die Möbelneuheiten

Die schönsten Entwürfe

Das sind die Möbelneuheiten

Endlich finden wieder Messen für Möbel und Inneneinrichtung statt, zuletzt unter anderem in Mailand, Paris und Kopenhagen. Wir zeigen die schönsten neuen Entwürfe von Herstellern und Designern.

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